Zašto svi hoće u Njemačku?!

Deutschland ist das größte Ziel der neuen Völkerwanderung

Deutschland, das sind viele Nationen in einer. In der Bundesrepublik leben inzwischen so viele Ausländer, dass sie zusammengenommen der Bevölkerung eines mittelgroßen europäischen Landes entsprechen.

Nach den jüngsten vorliegenden Daten haben rund elf Millionen Zuwanderer ihren Wohnsitz in Europas größter Volkswirtschaft. Damit entspricht die im Ausland geborene Population Deutschlands ungefähr der Einwohnerzahl Belgiens oder Griechenlands.

Auch viele Europäer verlassen ihre Heimatländer

Das geht aus dem neuen Migrationsreport vor, den das europäische Statistikamt Eurostat vorgelegt hat. Wie andere Behörden auch braucht Eurostat einige Zeit, um die europaübergreifenden Daten zu sammeln. Entsprechend beziehen sich die aktuellsten vergleichbaren Werte auf das Jahr 2015. Doch sogar die zwei Jahre alten Angaben haben es in sich. Sie zeichnen das Bild einer neuen Völkerwanderung.

Tatsächlich erlebt Europa gerade die größte Migrationsbewegung der vergangenen Dekade. „Im Jahr 2015 sind insgesamt 4,7 Million Menschen in einen der 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union eingewandert, zugleich haben mindestens 2,8 Millionen Menschen ihr Land verlassen“, schreiben die Statistiker. Mehr als die Hälfte der Einwanderer des Jahres 2015, nämlich 2,4 Millionen, waren Eurostat zufolge keine EU- Bürger.

Die größte Zahl außereuropäischer Einwanderer hat Deutschland als ihre neue Heimat auserkoren. Und die Bundesrepublik ist auch für andere Europäer attraktiv. Eurostat beziffert die Ausländer in Europas größter Volkswirtschaft auf 8,7 Millionen, im Nochmitgliedsland und ehemaligen Kolonialreich Großbritannien sind es den Statistiken zufolge 5,6 Millionen, in Italien fünf Millionen, in Spanien und Frankreich 4,4 Millionen.

Ausländer werden von den verschiedenen Statistiken unterschiedlich erfasst. Das Statistische Bundesamt beziffert die Zahl der Nicht-EU-Ausländer in Deutschland auf 4,8 Millionen. EU-Bürger mit eingerechnet leben 8,7 Millionen Ausländer in der Bundesrepublik.

Schlüssel zum Erfolg ist die Qualifikation

Tatsächlich gibt es in Deutschland Hinweise darauf, dass viele außereuropäische Einwanderer sich schwertun, qualifizierte Jobs zu finden und zu dem Effizienzgewinn beizutragen, den die Wissenschaftler beschwören. Auch europaweit ist die Arbeitslosenquote von Migranten ohne EU-Staatsbürgerschaft deutlich gravierender als die der einheimischen Bevölkerung. Spanier, Franzosen oder Ungarn Europäer finden in der Bundesrepublik dagegen meist ebenso oder fast so leicht einen Job wie Einheimische.

Dass die Integration außereuropäischer Einwanderer oft nicht funktioniert, lässt sich auch daran ablesen, dass Kennwerte wie Armutsrisiko oder Bedürftigkeit stark über dem der Altbevölkerung rangieren. Aus Sicht von Migrationsforschern liegt der Schlüssel zum Erfolg in der Qualifikation. Je besser die Einwanderer ausgebildet sind, desto besser ihre Berufsaussichten.